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Biologische Vielfalt und Leben: die Verbindung verstehen |
© iStockphoto.com/AndrejsJegorous „Biologische Vielfalt macht regelmäßig Schlagzeilen, „da es zunehmende Erkenntnis darüber gibt, dass Vielfalt – biologische wie auch sprachliche und kulturelle Vielfalt – das Lebensblut für nachhaltige Entwicklung und menschliches Wohl darstellt”, meint die „International Union for the Conservation of Nature (IUCN).” Vielfalt ist der Schlüssel zu Widerstandsfähigkeit – die Fähigkeit von natürlichen und sozialen Systemen sich an Veränderungen anzupassen... In der westlichen Welt haben wir uns so weit von biologischer Vielfalt entfernt, dass wir vergessen haben wie sehr wir sie in unserem Alltag nutzen und wie sehr wir durch ihren Verlust beeinflusst werden.” Mit anderen Worten, viele Menschen erfahren nicht mehr aus erster Hand wie die natürliche Welt arbeitet. Als Konsequenz gehen die Natursysteme des Planeten, Landschaften und Kulturen verloren und weichen zunehmender Nachfrage nach Entwicklung und Konsum. Biologische Vielfalt meint, dass die Erde vor erstaunlicher genetischer Vielfalt des Lebens wimmelt – Pflanzen, Tiere, Menschen und Lebensräume – alles von Amöben bis Zebras – alle miteinander verbunden in einem sehr zerbrechlichen Netz. Jedes Mitglied spielt eine wichtige Rolle bei der Erhaltung des Gleichgewichts und dabei, die Erde bewohnbar zu machen. Leider haben Biologen und andere Forscher zunehmend Beweise dafür gefunden, dass kumulative menschliche Einflüsse eine weltweite ökologische Katastrophe lostreten. „Zurzeit verliert die Welt Pflanzen- und Tierspezies in einem Tempo, das 100 bis 1000 Mal so schnell ist, wie natürliche Aussterberaten”, erklärt Ahmed Djoghlaf, Ph.D. und Geschäftsführer der Konvention für Biologische Vielfalt des UN Umweltprogramms (UNEPCBD). Biologen der Universität von Chicago und Harvard sagen voraus, dass das Leben auf dem Spiel steht, wenn das Aussterben in dieser Geschwindigkeit weitergeht. Um dies ins Verhältnis zu setzen, Massenaussterben ist kein Verlust, der auf Naturenthusiasten beschränkt ist; es ist ein welterschütternder Schaden für die menschliche Gemeinschaft. Der Verlust von Spezies trägt zur zunehmenden globalen Nahrungskrise bei, zerstört die positiven Effekte gesunder Ökosysteme und verkleinert die Verfügbarkeit genetischer Ressourcen. In der Tat könnten pflanzenbasierte Heilmittel der Schlüssel zur Heilung der weltweit schlimmsten Krankheiten sein. Zum Beispiel sind Digitalin und Digitalis (Verbindungen der Fingerhutpflanze), Mittel, um kongestive Herzinsuffizienz bekämpfen. Vincristin, das aus Madagaskars rosafarbener Catharanthe gewonnen wird, wird zur Behandlung von Kindheits- und chronischer Leukämie, Lymphoma, Schilddrüsenkrebs, Gehirntumoren und einigen Blutkrankheiten verwendet. Und Paxol von der Pazifischen Eibe stellt ein effektives Antikrebsmittel dar, das in der Chemotherapie Anwendung findet. Eric Chivian, M.D. und Vorsitzender des „Center for Health and the Global Environment” an der Harvard Medical School, fragt sich: „Wie viele Spezies wie die Pazifische Eibe gehen verloren, ohne zu wissen, ob sie Wunderheilmittel enthalten?” Von den mehr als 15.000 arzneibasierten Pflanzenspezies, die in der Welt genutzt werden, sind 7.000 laut der IUCN wahrscheinlich aufgrund von Übererntung und Lebensraumverlust gefährdet. Die drohende Krise In den letzten hundert Millionen Jahren betrug die durchschnittliche Aussterberate jährlich eine Handvoll Spezies, doch heutzutage „geht sie über 3.000 Spezies pro Jahr hinaus und beschleunigt sich rapide”, schrieb der kürzlich verstorbene Dr. Stephen M. Meyer, Umweltaktivist und früherer MIT Professor für Politikwissenschaft, in seinem ernüchternden 2005er Bericht „The End of the Wild” (dt.: Das Ende der Wildnis). Obwohl die Erde bereits ein Massensterben miterlebt hat, sind die derzeitigen Verluste auf menschliche Eingriffe in die natürlichen Lebensräume anderer Spezies zurückzuführen, meinen Wissenschaftler der deutschen Helmholtz Gemeinschaft. Als Folge verläuft der Verlust natürlicher Vielfalt viel schneller als je zuvor in der menschlichen Geschichte. IUCN Experten berichten: „Die Welt verliert einem 2007er Bericht der „Food and Agriculture Organization (FAO)” der Vereinten Nationen zufolge seine Tierbestände in einer alarmierenden Geschwindigkeit. Ungefähr 20 Prozent der weltweiten Rassen an Vieh, Ziegen, Schweinen, Pferden und Geflügel sind derzeit vom Aussterben bedroht. Mindestens ein Tierart pro Monat ist in den letzten 7 Jahren ausgestorben und ihr genetisches Material ging damit für immer verloren... Mehr als eine aus 20 Sorten der Poaceae Spezies – Getreide wie Weizen, Mais, Gerste und Hirse – sind vom Aussterben bedroht. Gerade letztes Jahr wurde die wilde Aprikose oder Armeniaca vulgaris, die Quelle aller angebauten Aprikosen, als gefährdet auf die ‚IUCN Rote Liste der Bedrohten Spezies’ aufgenommen.” Meyer malt ein düsteres Bild für den Planeten: „Der breite Pfad für biologische Evolution ist nun für die nächsten paar Millionen Jahre angelegt. Und in einer Art ist die Krise des Aussterbens – das Rennen zur Rettung der Komposition, Struktur und Organisation biologischer Vielfalt wie sie heute besteht – zu Ende und wir haben verloren.” Der menschliche Beitrag "Our species is having the most profound impact on biodiversity and in every conceivable way: altering the planet’s climate, reducing and changing habitats, emitting all sorts of harmful (non-greenhouse) pollution and disrupting historic predator/prey relationships," says William (Bill) Snape III, J.D. and Senior Counsel for the Center for Biological Diversity. Likewise, Europe’s largest terrestrial biodiversity research project, ALARM, with more than 200 scientists from 35 countries, is concerned with similar human drivers, which include "exotic" or alien plant and animal species invasions and a worldwide collapse of pollinator communities.(See this issue’s Climate Change Report, p. 54.) Unsere Spezies hat den tiefsten Einfluss auf die biologische Vielfalt und zwar in jeder denkbaren Art: Veränderung des weltweiten Klimas, Reduktion und Veränderung der Lebensräume, Ausstoß aller möglichen schädlichen Verschmutzungen und Störung historischer Raubtier/Beute Beziehungen”, sagt William (Bill) Snape III, J. D. und Senior Berater des „Center for Biological Diversity.” Genauso ist Europas größtes Forschungsprojekt für biologische Vielfalt, ALARM, mit seinen mehr als 200 Wissenschaftlern aus 35 Ländern, besorgt über ähnliche menschliche Antreiber, die die Invasion „exotischer” oder fremdartiger Pflanzen- und Tierspezies sowie einen weltweiten Kollaps von Bestäuberinsekten beinhalten. (Sehen Sie auch den aktuellen Bericht zum Klimawandel in dieser Ausgabe) Dieser zerstörerische Effekt ist für den Wandel der Lebensräume in den weltweit 34 „Hot Spot” Regionen, zwei Drittel davon sind tropische Regenwälder, am stärksten. Diese Orte beherbergen mehr als die Hälfte der weltweiten Spezies, obwohl sie lediglich knappe 6 Prozent der Erdoberfläche abdecken. Leider ermutigt Globalisierung die Bewohner von Ländern dazu, die am biologisch reichsten Regionen des Planeten schnell abzuholzen und zu roden, um die Fläche für Landwirtschaft und Entwicklung von Biotreibstoff zu nutzen. Alleine in den letzten 40 Jahren wurden 20 Prozent des Amazonas Regenwaldes zerstört. Gleichermaßen ist Afrikas 800.000 Quadratmeilen großer Kongobecken-Dschungel von ähnlicher Zerstörung durch Entwicklung betroffen. Länder in jedem Teil der Welt taumeln nicht nur aufgrund der erwarteten Konsequenzen der Vernichtung von Ökosystemen sondern auch wegen der unerwarteten Auswirkungen. Karen Sudmeier-Rieux, einem Mitglied der „IUCN Commission on Ecosystem Management” zufolge ist es Zeit „von den vergangenen Fehlern zu lernen und die Ökosysteme so unabhängig zu lassen, dass sie ihre Rolle zum Schutz gegen Naturkatastrophen auch ausüben können.” In einem IUCN Artikel aus Januar 2008 (‚Eine Welt ohne biologische Vielfalt’) stellt sie fest: „Europa hat seit Jahrhunderten Schutzwälder angelegt, nachdem sie zuvor große Flächen in bergigen Regionen abgeholzt hatten und die folgenden Desaster erlebt hatten... mit ansteigenden Naturkatastrophen, die durch den Klimawandel bedingt waren... wir lernen wie schlechtes Management der biologischen Vielfalt die Auswirkungen auf anfällige Populationen verschlimmert hat: Hurrikan Katrina und die Zerstörung von Feuchtgebieten, der 2004er Tsunami und die Zerstörung von Sanddünen und Mangroven, Erdrutsche in Haiti aufgrund von Hurrikan Jeanne und Abholzung, sowie nun Erdrutsche in Kaschmir und Kahlschlag... Schützende Ökosysteme und biologische Vielfalt bieten natürlichen Schutz gegen Naturkatastrophen....” Urbanisierung ist ein weiterer großer Beitragsleister für Zerstörung von Lebensräumen und Verlust von biologischer Vielfalt. Ungefähr 50 Prozent der Weltbevölkerung leben derzeit in Städten und dieser demographische Fakt nimmt zu. Djoghlaf lamentiert: „Bis 2050 werden mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben, was weitere 150 Metropolregionen wie New York City erfordern wird. Außerdem geht diese Entwicklung auf Kosten von Landwirtschaftsfläche...dies wird wahrscheinlich in Entwicklungsländer geschehen, wo wir immer noch ein wenig biologische Vielfalt und unberührtes Land haben.” Aufdringliche fremdartige oder „exotische” Pflanzen und Tierarten sind auch ein Nebenprodukt der Urbanisierung und Globalisierung. Verschwindende einheimische Spezies werden oft durch Arten ersetzt, die „in einer Vielzahl ökologischer Umgebungen aufblühen, leicht zwischen Nahrungstypen wechseln können, sich überaus produktiv fortpflanzen und deren Bedürfnisse nahezu komplett und effizient durch die Menschen anstatt Mutter Natur erfüllt werden”, schrieb Meyer. Zum Beispiel existieren Waschbären – häufige Plagen für Mülltonnenbesitzer – fünfmal häufiger pro Quadratmeile in entwickelten Gebieten im Vergleich zur Wildnis. Andere „urbane Ausbeuter” wie Tauben, Ratten, Hausmäuse, Weißwedelhirsche und Insekten wie die Kakerlake, sind nahezu vollständig von menschlichen Ressourcen abhängig. Fehlende Raubtiere und reichhaltig vorhandene Essensreste der Menschen schaffen diese enorme und unnatürliche Dichte an „Pest” Populationen. Die Überausbeutung natürlicher Ressourcen ist ein zusätzliches zerstörerisches Verhalten. Über die Geschichte hinweg haben Menschen die Ökosysteme auseinander genommen, indem sie die größten Spezies am obersten Ende der Nahrungskette eliminierten. Carl N. McDaniel, Ph.D. und Entwicklungsbiologe am Rensselaer Polytechnischen Institut, verkündet, dass Menschen heutzutage die wenigen verbleibenden Raubtiere auf dem Land und im Wasser eliminieren und pauschalieren dadurch produktive Ökosysteme, um exklusiv für sich selbst zu sorgen. Djoghlaf fasst zusammen: „Nehmen wir zum Beispiel die Fische; es gibt sie nicht in unbegrenzter Anzahl. Manche Experten sagen voraus, dass bis 2048 alle Ozeanfische aus einer Mehrzahl von Gründen, primär durch Überausbeutung verschwinden werden.” Biologische HomogenitätWenn das Aussterben von Spezies stattfindet und genetische Vielfalt abebbt, ist die natürliche Ordnung verloren. Die Menschheit hat die Erde kontinuierlich nach ihren Bedürfnissen geformt. Meyer zufolge hat dies folgende Konsequenz: „Wälder werden zu Feldern transformiert. Sümpfe trocknen aus. Aride Landschaften werden bewässert. Gebirge werden flacher und Täler gefüllt. Die Vorteile der Natur werden in Verbrauchsgüter umgewandelt: Nutzholz, Nahrung, Luxusgüter. Die Koexistenz mit der Natur hat immer bedeutet sie zu zähmen, zu konsumieren... als die menschliche Bevölkerung in die Milliarden gesprungen ist, war der Aufstieg der Menschen zur dominanten Evolutionskraft unvermeidbar und somit auch das Ende der Wildnis.” Dieser Eingriff lässt eine künstliche und homogene Artenauswahl mit solchen, die nicht notwendig sind, in dieser von Menschen gemachten Umwelt zurück. Menschlich verursachte Ausrottung durch Klimawandel, Verschmutzung, Urbanisierung und andere Veränderungen der Lebensräume, Einbringung fremdartiger Spezies, Überausbeutung, Globalisierung und künstliche Auswahl bestimmter Getreidearten und Tiere für die Landwirtschaft haben die weltweiten Ökosysteme degradiert. Als Folge nehmen Naturdienstleistungen wie Fischereien, Holzproduktion, saubere Wasserversorgung, Abfallmanagement und –Entgiftung, Wassersäuberung, Schutz vor Naturkatastrophen, Luftqualität, Klima- und Erosionskontrolle rapide ab. Und genauso gehen zahllose kulturelle, spirituelle, Freizeit- und Ästhetikvorteile.
© iStockphoto.com/10four Gemäß dem Terralingua Co-Gründer und Direktor Dr. Luisa Maffi, „ist die lebendige Vielfalt biologisch, kulturell und sprachlich.” Sie fügt hinzu: „Biologische und kulturelle Vielfalt sind eng – manche würden sagen untrennbar – miteinander verbunden. Die Menschen haben sich an das Leben in bestimmten Umfeldern angepasst während sie daraus Ressourcen gezogen haben, um zu überleben...Zu einem Großteil bedeutete dies, dass man Umweltschutz und Verantwortung lernen musste: wie nutzt man natürliche Ressourcen ohne sie auszuschöpfen und häufig um sie zu erweitern, wie erhält man sich Optionen für die Zukunft – kurz gefasst, das eigentliche Prinzip von nachhaltiger Entwicklung....” Ken Wilson, Vorsitzender des „Christian Fund” fasst zusammen: „Ein neues Gefühl des Umweltschutzes entwickelt sich aus der Realisierung der Menschen, dass die Zukunft biologischer Vielfalt untrennbar von der kulturellen und landschaftlichen Vielfalt ist... die Adoption eines integrierten Ansatzes um dem Verlust von Kultur und Natur zu begegnen wird schwer... Es bedeutet Wertschätzung des Wissens der eingeborenen und traditionellen Menschen ohne sie zu verklären. Es bedeutet vorsichtig nachzufragen, ob wir bei ihren Vorgehensweisen teilnehmen können, anstatt dass sie zu unseren Planungstreffen kommen... das wird ebenso aufregend wie schwierig. Es wird eine große Menge an Wissen, Kreativität und Talent freisetzen, das in der Vergangenheit ignoriert wurde, da wir viel stolzer auf das waren, was wir im letzten Jahrhundert gelernt hatten und uns egal war, was sich andere über die letzten 10.000 Jahre angeeignet hatten. Indem wir uns von technokratischen Top-Down Ansätzen entfernen, können wir auch ein breites Netzwerk an lokalen Managern schaffen, die unsere weltweite Krise bewältigen und die Verantwortung ihrer Kulturen ehren. „Wir benötigen jegliche Ideen, die wir kriegen können; kein einziger Held oder Mega-Organisation wird die Welt für uns retten. Der Erhalt der Vielfalt und Belastbarkeit bedarf einer Vielzahl von Ansätzen und Methoden. Ohne den Versuch die Kulturen wieder mit der Natur und Werten zu verbinden, werden Eingriffe in die biologische Vielfalt niemals den Planeten retten.” (Auszüge von Maffi und Wilson aus IUCN’s ‚Eine Welt ohne biologische Vielfalt?’) Ein ParadigmenwandelVerlust biologischer Vielfalt ist wie der Verlust einer Versicherung. Innerhalb eines Aufgebots genetischer Vielfalt und Artenvielfalt weltweit, bietet Mutter Natur eine Garantie gegen zerstörerische Naturereignisse, da sich Ökosysteme an Störungen anpassen. Allerdings reduziert der Verlust von biologischer Vielfalt die Widerstandsfähigkeit von Ökosystemen. Snape erläutert: „Menschen werden nur eine gesunde Spezies bleiben, wenn die komplette Palette der Vielfalt an Tieren und Pflanzen uns weiterhin auf der Reise durch die Zeit begleitet.” Um die Zukunft der Erde zu sichern, mahnt Djoghlaf: „Wir brauchen einen Paradigmenwandel in unserer Wahrnehmung zwischen Mensch und Natur. Die Illusion, dass die Dienste der Natur – die Luft, die wir atmen, die Produkte, die wir nutzen, die Wälder, die Fische – die Auffassung, dass sie unbegrenzt vorhanden sind und dass Menschen die Natur mit unserer Technologie, Wissenschaft und unserem Wissen kontrollieren können – von dieser Illusion sollte Abstand genommen werden. Diese Ressourcen sind sehr wertvoll. Unser Leben als menschliches Wesen – eine Spezies unter vielen anderen – hängt von den Diensten der Natur ab. Jede Spezies auf der Welt hat eine Rolle zu spielen und ist Teil des Lebensnetzes unserer eigenen Leben.”
© iStockphoto.com/Taboga Im Mai 2008 hat die UNEPCBD das erste Forum für biologische Vielfalt in Bonn gegründet. Djoghlaf verallgemeinert: „Wir werden die Probleme, denen wir als Menschheit begegnen, nicht durch ein paar wenige Freiwillige und die Hilfe von ein paar Regierungen und Ministerien aufhalten. Wir müssen biologische Vielfalt in der Regierungspolitik verankern und jeden in der weltweiten Gemeinschaft involvieren... Wir bedürfen einer anderen Einstellung – eine Attitüde, die die Natur und ihre Produkte respektiert – eine Einstellung, die alles was wir tun und konsumieren adressiert.” Eine wissenschaftliche IUCN Umfrage über Tiere, die von 1700 Experten aus 130 Ländern zusammengetragen wurde, hat sogar noch schlimmere Neuigkeiten: Eine in vier Spezies ist vom Aussterben bedroht und eine von zwei nimmt ab. Die Experten sagen, dass „die Situation für Landtiere in Asien besonders gravierend ist, aufgrund der kombinierten Auswirkungen des Übererntens und Verlustes von Lebensraum, sowie für Meeresspezies, den Opfern unserer zunehmend intensiven Nutzung der Ozeane... Aber die Ergebnisse zeigen auch, dass Umweltschutz Spezies vom Rande der Ausrottung zurückbringen kann, da 5 Prozent der derzeit gefährdeten Tiere in der Wildnis Anzeichen für Erholung aufzeigen.” Als Mitglieder der Lebensgemeinschaft der Erde müssen die Menschen eine Wahl treffen. Wir können unser Zuhause retten oder wir können es weiterhin zerstören. „Ich denke es kommt darauf an in was für einer Welt man seine Kinder aufwachsen lassen möchte”, sagt Andrew Smith, Professor für Umweltwissenschaften an der Arizona State University. Wir begrüßen Ihre Kommentare und Ihre Kritik. Bitte lassen Sie uns wissen was Sie über diesen Artikel denken. Werden Sie Mitglied; es ist kostenfrei. Seien Sie dafür und unterstützen Sie Nachhaltigkeit. |
